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Subheadline: Juwelierin Hilde Middelberg hat neben Ringen nun auch Armspangen und Kordel-Halsketten mit Osnabrück-Motiven im Angebot
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27.06.2017

(27.06.2017) rbru Osnabrück. Seit fast drei Jahren bietet die Juwelierin Hilde Middelberg in ihrem Geschäft an der Krahnstraße exklusiv den „Osnabrück-Ring“ an. Auf Nachfrage ihrer Kunden erweitert sie jetzt ihr Angebot um eine Armspange und eine Kordel-Halskette mit einem sogenannten Ronden-Anhänger. Auch weiterhin gehen für jedes verkaufte Schmuckstück 10 Euro an die Aktion „Kinderwünsche“ der Bürgerstiftung Osnabrück.

Bei der Präsentation der neuen Schmuckstücke der Osnabrück-Kollektion überreichte Hilde Middelberg jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 1600 Euro an den Bürgervereinsvorsitzenden Klaus Lang. Bereits vor zwei Jahren hatte sie ihm 1570 Euro als Spende aus dem Ring-Verkauf übergeben.

Für jeden Ring zum Verkaufspreis von 139 Euro gehen 10 Euro in den Spendentopf der Aktion „Kinderwünsche“. Dabei erfüllt die Bürgerstiftung mithilfe zahlreicher Sponsoren Geschenkwünsche von Kindern in Heimen oder ambulanten Familienbetreuungen.

Speziell zu Weihnachten komme da viel zusammen, erläuterte Klaus Lang. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts aber auch Zahnbehandlungen oder Nachhilfeunterricht finanziert. Stifterin Hilde Middelberg sei dieses Projekt ein wichtiges Anliegen, betonte sie. Auch ihre Kunden wüssten das nachhaltige Engagement der Bürgerstiftung in diesem Bereich sehr zu schätzen.

Genau wie bei den Ringen aus Sterling-Silber gibt es bei der neuen Armspange und der Kette wieder zwei Varianten: Eine helle und eine dunklere, bei der der Hintergrund der verfremdeten Stadtsilhouette oxidiert wurde. „Der dunklere Ring ist deutlich beliebter als der glänzende“, berichtete Middelberg.

Viele ehemalige Osnabrücker, die im Ausland leben, hätten sich einen Ring als Erinnerungsstück gekauft. Sie könne sich an Kunden aus Neuseeland, Indonesien und Kanada erinnern. Aber auch heimatverbundene Brautpaare würden die Osnabrück-Ringe als Eheringe wählen.

Das Motiv der Ringe stammt von Thomas Alfons Krüger (1918–1984). Der Osnabrücker Maler und Grafiker hatte es 1984 für den ersten Osnabrück-Becher entworfen, der damals vom Juwelier Franke & Middelberg in einer Auflage von 50 Stück herausgegeben worden war. Auch für Armspange und Ronde wurde dieses Motiv gewählt, das unter anderem die Umrisse von Dom, Rathaus und Marienkirche zeigt. Die Preise der neuen Schmuckstücke konnte Hilde Middelberg noch nicht nennen. Sicher sei aber, dass die zukünftigen Träger von Ring, Armreif und Kette mit ihrem Bekenntnis zur Hasestadt etwas Gutes für arme Kinder tun würden.



Die Armspange gibt es wie den Ring (vorne) in einer hellen und einer dunkleren Variante. Den Ronden-Anhänger für die Osnabrück-Halskette wird es ebenfalls in zwei Varianten geben. Fotos: David Ebener

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 27.06.2017