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Subheadline: Claus Roeting hilft mit seinem Münzenberg der Bürgerstiftung
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20.05.2016

(20.05.2016) rs Osnabrück. Einen Berg an Geld hat Claus Roeting, Geschäftsführer des Osnabrücker Werbeartikel-Anbieters Crimex: 10 000 Mark hatte er 2002 in eine Million Pfennigstücke getauscht und eingelagert. Insgesamt zwei Tonnen Gewicht habe er damals selbst von den Banken abgeholt. Viele Fahrten über mehrere Wochen waren nötig, um das Hartgeld säckeweise nach Hause zu tragen. „Ich habe mir damals gedacht, dass das meine Rente wird“, sagt Roeting und lacht. Wenn jeder Pfennig einen Euro gebracht hätte, wäre die Rente gesichert, so sein Plan. Ganz so einfach wird das wohl nicht. Roeting ist mit Crimex Spender der Osnabrücker Bürgerstiftung geworden. Jetzt werden immer mehr seiner Pfennige zu Glückspfennigen. Auf verschiedenen Veranstaltungen werden die Geldstücke gegen eine Spende für die Stiftung abgegeben.

Die ersten Glückspfennige wurden bereits im Rahmen der Osnabrücker Mahlzeit gegen eine Spende von mindestens zwei Euro an den Mann gebracht. Dabei sind 1063 Euro zusammengekommen, die Roeting inzwischen an den Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Dr. Klaus Lang, übergeben hat. „Ein bisschen Glück für Osnabrück“, bringt es der Pfennig-Millionär auf den Punkt.

Weiter geht es beim Bürgerdinner am 12. August sowie beim Tag der Bürgerstiftung am 24. September. Irgendwann müssen alle Osnabrücker einen Glückspfennig haben, hofft der Stiftungsvorsitzende. Das Geld aus der ersten Verkaufsaktion teilt sich die Osnabrücker Bürgerstiftung mit den Bürgerstiftungen aus Wallenhorst und Bad Essen.

Roeting hat Pfennige aus allen Jahrgängen im Keller. „Pfennige wurden von 1948 bis 1950 und von 1966 bis 1996 geprägt“, berichtet er. Auswahl hat er derzeit noch mehr als genug. Allein das Sortieren der eine Million Pfennigstücke wird noch lange dauern – selbst wenn Roeting von Zeit zu Zeit seine Kinder um Mithilfe bittet.

Ein ganzer Berg von Glückspfennigen: Klaus Lang freut sich über den Geldregen, den Claus Roeting (links) der Bürgerstiftung zukommen lässt. Foto: Hermann Pentermann

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 20.05.2016