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Subheadline: Kinderbewegungsstadt schafft neues Angebot im Kinderkompetenzzentrum Mohr
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20.09.2016

(16.09.2016) Osnabrück. Bewegungsmangel ist eine Hauptursache für gesundheitliche Probleme. Um dem früh zu begegnen, hat die Kinderbewegungsstadt (KiBS) Osnabrück in Kooperation mit dem Kinderkompetenzzentrum Mohr ein neues Kletterwand-Angebot geschaffen. Jeweils zehn Kinder kommen einmal in der Woche vorbei, um sich im Sportraum des Kinderkompetenzzentrums 90 Minuten lang auszupowern. Das Spiel- und Sportangebot gibt es seit einem Jahr, die Kletterwand ist seit einigen Monaten am Start – die vier- bis sechsjährigen Kinder sind also mittlerweile schon richtig gute Kletterer. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, das Niveau scheint genau passend zu sein. „Das ist echt schwer“, sagt Mattis. Bist du denn schon oft geklettert? „Klar, ganz oft!“ – Die Kinder sind mit Kletterseil und -gurt gesichert, erfahrene Trainer zeigen, wie es geht. Gut für Körper und Geist

Zum Klettern gehört Mut – aber natürlich kann den Mädchen und Jungen im Kinderkompetenzzentrum des Gesundheitsdienstleisters Team Mohr dabei nichts passieren.
Foto: Michael Gründel

Gut für Körper und Geist


Das Klettern schult die motorischen Fähigkeiten: Koordination, Kraft und Ausdauer sind gefragt. „Außerdem werden die Kinder viel mutiger und selbstsicherer“, sagt Ella Lehmann-Mohr vom Kinderkompetenzzentrum. „Uns ist es wichtig, dass Kinder gesundheitliche Ressourcen in der frühen Kindheit entwickeln“, so Charline Wittkopp von der IKK classic. Die Krankenkasse finanzert das Projekt vorerst für die Dauer eines Jahres.

KiBS organisiert, IKK classic finanziert


Die Kinderbewegungsstadt ist eine Initiative der Bürgerstiftung Osnabrück, in Kooperation mit dem Sportinstitut der Universität Osnabrück und der Klinik für Orthopädie des Klinikums. Weitere Projekte sind unter anderem Abenteuer-Waldausflüge, Bewegungsrallyes und Yoga für Kindergartenkinder. „Es ist besonders wichtig, dort aktiv zu sein, wo die Kinder das auch wirklich brauchen, also in Gebieten mit sozial problematischen Umständen“, so Klaus Lang von der Bürgerstiftung. „Wir sind angewiesen auf Sponsoren, und es ist ganz stark, dass die IKK classic sich hier so engagiert. Wir hoffen natürlich auf eine weitere Förderung, damit das Kletterprojekt langfristig weitergehen kann.“


Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 16.09.2016
(Ein Artikel von Markus Strothmann)