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Subheadline: Mitglied Philipp Hütten will KidCourage bekannter machen
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08.12.2011

barb Osnabrück. „Vielleicht bewegt KidCourage Jugendliche dazu, sich von der Gewalt zu entfernen und etwas Soziales zu machen“, hofft der 17-jährige Philipp Hütten. Er ist einer von vierzehn Jugendlichen, die zur Jugend-Jury KidCourage 2011 gehören. Die Jugend-Jury wurde vor fünf Jahren als Ergänzung zur Erwachsenen-Jury gegründet. Die Jugendlichen sprechen der Bürgerstiftung Osnabrück zusammen mit den Erwachsenen eine Empfehlung aus, wer den Preis KidCourage bekommen soll.

Mit KidCourage prämiert die Stiftung seit 2003 in jedem Jahr Kinder und Jugendliche, die ein besonderes gesellschaftliches Engagement gezeigt haben. Mitglieder der Jugendjury sind Schüler der allgemeinbildenden Schulen und Auszubildende. Erstmals haben in diesem Jahr auch Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund Sitz und Stimme im Gremium. Die Jury tagt zweimal vor der Prämierung. Zudem überprüfen die Mitglieder in einem ersten Schritt die eingereichten Vorschläge und führen Recherchen durch. Das heißt, sie fragen im sozialen Umfeld der möglichen Preisträger, ob auch andere Personen das Engagement beobachtet haben. Weitere Aufgabe der Jury ist es, die Bürgerstiftung hinsichtlich der Preisverleihung zu beraten. Schließlich soll es eine Feier vor allem für die Kinder und Jugendlichen sein. Die Jugend-Jury ist auch zu den Treffen mit den Botschaftern eingeladen.
Philipp Hütten hat sich bereit erklärt, sowohl Botschafter als auch Mitglied in der Jury zu sein. „KidCourage ist bei den Jugendlichen noch ziemlich unbekannt, ich will helfen, das zu ändern", meint er.

Alt und Jung bestimmen gemeinsam über die Preisvergabe. Zur Jury gehören (von links) Julius Book, Markus Schumacher, Dieter Höfner, Ulrich Sommer, Paulina Rolfes, Michael Bergmeyer, Philipp Hütten und Valentin Wagner. Foto: Thomas Osterfeld