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11.09.2011

Osnabrück (nak) – „Dies ist das erste Projekt, das die im März gegründete Stiftung unterstützen wird“, so Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Stiftungsrates des Osnabrücker Clubs (2. v. r.).

Die Stiftung wolle damit ein Signal setzen: „Wir möchten Kinder und Jugendliche nicht nur besser in Ausbildung und Beruf integrieren, sondern ihnen auch die Welt der Kultur eröffnen.“ Die derzeitigen Jugendunruhen in Europa zeigten, wozu mangelnde Integration führen könne. Mit dem Betrag von 5 000 Euro wird die Produktion des Stückes „Der Chronist der Winde“ gefördert, das auf einer Romanvorlage des 2009 mit dem Erich-Maria-Remarque-Preis ausgezeichneten Erfolgsautors Henning Mankell beruht: „Das Stück verschafft Kindern und Jugendlichen einen Blick in die fremde Welt der Straßenkinder Afrikas“, so die Vorsitzende von Oskars Freunden, Christiane Wulff (M.). Das Stück hat am 2. September Premiere. „In dieser Textfassung ist es eine Uraufführung“, so Intendant Dr. Ralf Waldschmidt (l.), der damit das Kinder- und Jugendtheater fest in die „Spieltriebe“ einbinden möchte. Von der Unterstützung der Stiftung erhoffen sich Theater und Förderverein auch ein Signal an andere Sponsoren: „Es zeigt, dass unser Kinder- und Jugendtheater von den Bürgern getragen wird“, so Heike Drogies (2. v. l.) von Oskars Freunden. Dieses finanzielle Engagement aus der Bevölkerung und von den Unternehmen der Region sei dringend nötig, um den Fortbestand zu sichern. Denn, so Waldschmidt mit einem Blick auf den Kaufmännischen Direktor des Theaters, Matthias Köhn (r.): „Den Etat für Oskar müssen wir jedes Jahr wieder gemeinsam mit dem Förderverein zusammenklauben.“

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Quelle: ON am Sonntag vom 11.09.2011