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25.11.2010

Mit der Auftaktveranstaltung am 25. November 18 Uhr in der Industrie- und Handelskammer setzt die Bürgerstiftung das Projekt „Handschlag – Unternehmen sozial engagiert“ im Jahr 2011 fort. „Nach dem erfolgreichen Start in 2010 wird unser Projekt gleichsam ‚in Serie gehen’“, betont Dr. Klaus Lang, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Vor Vertretern aus dem Bereich der Unternehmen aus Stadt und Region sowie von Osnabrücker Bildungs- und Sozialeinrichtungen werden unter anderem Detlef Dependahl, Geschäftsführender Inhaber des gleichnamigen Zweiradhauses, und Volker Tews vom Horst-Koesling-Haus (einer Einrichtung der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück) ihre Erfahrungen über Kooperationsprojekte in der diesjährigen Aktion vortragen. Mit einer wiederum positiven Resonanz rechnen die Verantwortlichen in der Bürgerstiftung, die davon ausgehen, auch neue Interessenten zu gewinnen.

„Die Aktion Handschlag in diesem Jahr war ein voller Erfolg. Viele spannende Projekte, mit Handschlag besiegelt, wurden am Aktionstag 27. Mai umgesetzt. Nach unserer Erhebung beurteilten die Teilnehmer das Osnabrücker Projekt durchweg als gut bis sehr gut", so der Vorsitzende der Lenkungsgruppe Dr. Alexander Fischer.

Der Aktionstag „Handschlag 2010" brachte soziale Einrichtungen und Unternehmen zusammen mit dem Ziel, konkrete Projekte im Kinder- und Jugendbereich - einem Schwerpunkt der Bürgerstiftung - durchzuführen. Im Vordergrund steht bei „Handschlag" das soziale Engagement der Mitarbeiter von Firmen, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz diese Projekte in Bildungs- und sozialen Einrichtungen ermöglichen.

Insgesamt 18 Projekte mit einer großen Bandbreite von Themen sind am Aktionstag zusammen mit über 20 Unternehmen und Betrieben in diesem Jahr fertig gestellt worden. Auch über 350 Kinder und Jugendliche waren aktiv beteiligt. Dabei überwog der persönliche Arbeitseinsatz: über 700 Arbeitsstunden wurden in den sozialen Einrichtungen und den Unternehmen für die Projekte insgesamt aufgewendet - von mehr als 140 Personen. Hinzu kamen Sach- und Geldmittel in Höhe von ca. 8.000 €. Die Projekte reichten vom Seifenkisten-Bauen über Kochen für und mit Kindern bis zur Spielplatz- und Gartengestaltung.

Hauptmotiv für die Teilnahme von Unternehmen und Betrieben ist, soziales Engagement vor Ort zu zeigen. Bei den Bildungs- und Sozialeinrichtungen steht der  Wunsch im Mittelpunkt, zusätzliche Angebote möglich zu machen, Außenstehende durch Einblick in soziale Arbeit zu sensibilisieren und auch Patenschaften mit der örtlichen Wirtschaft einzugehen.

„Wir sind in der  Entscheidung, gleich in 2011 an den nachweisbaren Erfolg anzuschließen, dadurch bestärkt worden, dass alle bisher Beteiligten sich für eine Fortsetzung ausgesprochen haben", so  Klaus Lang. Der thematische Schwerpunkt liegt  auf einer Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendliche, vorrangig für  Projekte für Kinder mit Migrationshintergrund und deren Familien, weil dort der größte Handlungsbedarf vorliegt.

In der für das Projekt zuständigen Lenkungsgruppe der Bürgerstiftung wird es personelle Änderungen geben. Hierzu Klaus Lang: „Unser überaus engagierter ‚Testpilot' Dr. Alexander Fischer wird sich einem anderen und überaus wichtigen Projekt der Bildungsförderung außerhalb der Bürgerstiftung widmen. Er hat sich mit voller Kraft für Handschlag eingesetzt, unser aller nachdrücklicher Dank gilt ihm, denn ohne ihn hätte der ‚Jumbo' nicht abgehoben und nicht sein Ziel derart optimal erreicht".

Die Koordinator-Funktion übernimmt nun Ulrich Ruf, selbständiger Unternehmensberater. Neu im Team ist zudem Gotthard Czekalla. Der Lenkungsgruppe gehören weiterhin Birte Loddeke, Dieter Höfner und Dierk Meyer-Pries sowie Martina Thiemann an.