Würdigung der übrigen Nominierten

Auch den Kindern und Jugendlichen die keinen Preis erhalten haben, sprechen die Bürgerstiftung und die Jury für ihre Projekte ebenfalls große Anerkennung aus! Ihr Engagement ist Vorbild und Ansporn für andere junge Menschen in Stadt und Landkreis Osnabrück.

14 Jugendliche
zeigen als Initiatoren der AG Soziales Lernen am Ratsgymnasium Osnabrück nachhaltiges Engagement für Notleidende in Haiti. Diese Informations- und Spendenaktion, die 2010 den 1. Platz des KidCourage-Preises erhielt, wird fortgesetzt und ergänzt durch eine erste Patenschaft für ein Schulkind in Haiti.
Die Bürgerstiftung würdigt insbesondere die Nachhaltigkeit des Einsatzes dieser Gruppe Jugendlicher, die damit Vorbilder nicht nur in der schulischen Gemeinschaft sind, und spricht ihnen Anerkennung aus.


17 Jugendliche
bildeten 2011 das ehrenamtlich tätige Jugendkompetenz-Team des Vereins für Natursport und Kunst Hase-Ems (Alfhausen) und der IGS Fürstenau. In einem umfassenden Programm „Zirkus der Kulturen" mit Themen wie Kinderrechte, die Bedeutung gesunder Ernährung und das globale Problem von Wasser steht Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.
Die Bürgerstiftung würdigt den freiwilligen Einsatz Jugendlicher in diesem eindrucksvollen Netzwerk und spricht ihnen Anerkennung aus.


Lilith Hethey und Sina Bergmann
haben das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Osnabrück initiiert und eigenständig durch vielfältige Aktionen bis zur Verleihung des Titels Anfang 2011 und danach mitwirkend unterstützt. Die beiden 15-Jährigen sind Vorbilder in der Schulgemeinschaft.
Die Bürgerstiftung würdigt den konsequenten Einsatz der beiden Schülerinnen für das gesellschaftliche Profil ihrer Schule, das Auftrag und Verpflichtung zugleich ist. und spricht Ihnen Anerkennung aus.


Seraphine Belz, Natascha Meyer zu Bergsten, Karla Roggenkamp
waren federführend bei der Organisation des Charity-Abends zugunsten eines Afrika-Hilfsprojektes, das seit einigen Jahren vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Osnabrück betreut wird. Die 16-Jährigen haben zudem eigeninitiativ die Zertifizierung des EMA als „Humanitäre Schule" in den beiden vergangenen Jahren vorbereitet. Die Bürgerstiftung würdigt das bemerkenswerte und für das gesellschaftliche Image der Schule wichtige Engagement und spricht den drei Jugendlichen ihre Anerkennung aus.


Kea Delkeskamp, Alessa Gravemann, Therese Heise, Susanne Koch, Jonas Kannengießer, Sarah Schöttler, Florian Schwab und Lisa Schwarberg
haben als 16-jährige Schülerinnen und Schüler des Gymnasium „In der Wüste" Osnabrück spontan die Spendenaktion „Osnabrück hilft" für die Erdbeben- und Flutopfer in Fukushima, Japan organisiert. Sensibilisiert durch die gemeinsam mit der Tschernobyl-Kinderaktion präsentierten Ausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl" startete das Team verschiedene Aktionen: das Resultat war bundesweit die zweithöchste Spende an „Deutschland hilft".
Die Bürgerstiftung würdigt zusammen mit der Jury den nahezu professionellen Einsatz der Jugendlichen sowie die öffentliche Resonanz und spricht den Jugendlichen ihre Anerkennung aus.


Gunnar Lehker, Steffen Landwehr, Fabian Kuhlmann, Lius Kränzke, Nele Siemer und Leon Schirmbeck
haben sich auf unterschiedliche Weise - und stellvertretend für insgesamt 56 Jugendliche - bei Veranstaltungen der Osnabrücker Initiative „Faszination Leichtathletik" freiwillig eingebracht. Bei allen sportlichen Aktionen steht neben Fairplay die gesundheitliche Aufklärung von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt: ohne Alkohol, ohne Drogen, ohne Rauchen!
Die Bürgerstiftung würdigt zusammen mit der Jury den gesundheitsorientierten Einsatz jugendlicher Sportler, die damit einen wichtigen Beitrag für die Sozialisation leisten und spricht ihre Anerkennung aus.


26 Jugendliche
haben als Klasse 8a des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Osnabrück beim Erwerb des Sportabzeichens gemeinsam mit einer Gruppe von Kindern mit einer Behinderung aus der benachbarten Förderschule trainiert - und alle haben das Deutsche Sportabzeichen erhalten. Damit haben die Jugendlichen ein aktives Zeichen für Inklusion in Schule und im Sport gesetzt.
Die Bürgerstiftung würdigt zusammen mit der Jury das Engagement für Inklusion der Schülerinnen und Schüler als vorbildlich und spricht ihre Anerkennung aus.