Die Bürgerstiftung Osnabrück: Teil einer großen Bürger-Bewegung


Die Bürgerstiftung Osnabrück ist eine von über 300 deutschen Bürgerstiftungen in Städten, Landkreisen, Stadtbezirken oder Dorfgemeinden des gesamten Bundesgebiets. Die Anlässe und Anliegen der Bürgerstiftungen sind ebenso vielfältig und unterschiedlich wie die Menschen, die sich in Bürgerstiftungen engagieren. Kaum eine Bürgerstiftung gleicht der anderen. Dennoch basiert das Engagement auf einer grundsätzlichen Überzeugung: Wenn sich Bürger für Bürger engagieren, kann viel bewegt werden!

Die Bürgerstiftungen haben ihren Ursprung in den USA. Mit der Gründung der Cleveland Foundation im Jahr 1914 wurde die Stiftungsform der Bürgerstiftung begründet. Seitdem wurden allein in den USA über 600 Stiftungen ins Leben gerufen und die Idee über die Landesgrenzen hinaus in die ganze Welt getragen.


Mit der Gründung der Stadt Stiftung Gütersloh im Jahr 1996 hat diese besondere Stiftungsform auch in Deutschland Einzug gehalten. Im Jahr 2008 hat die Initiative Bürgerstiftungen, das Kompetenzzentrum für Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen, bereits 166 Bürgerstiftungen erfasst, heute sind es bereits über 300.


Die Bürgerstiftung ist wie die Rechtsform der Stiftung organisiert, zeichnet sich aber durch einen geographisch begrenzten, d.h. lokalen oder regionalen Wirkungsraum aus. Bürgerstiftungen sind finanziell und politisch unabhängig. Dadurch sind sie in der Lage, eine große Vielfalt gemeinnütziger Aktivitäten zu unterstützen. Gemein ist ihnen ihr bürgerliches Engagement, die Förderung des Gemeinsinns sowie das Streben, die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen.