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Subheadline: Wettbewerb der Kinder-Bewegungsstadt
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31.01.2018

(31.01.2018) rs Osnabrück. Wie weit kann ein Luftballon fliegen? Und welcher hat es am weitesten geschafft? Diese Frage stellten sich 25 Kinder und ihre Familien jetzt im Klinikum Osnabrück. Im Rahmen des OSC-Familienfestes hatte die Initiative Kinder-Bewegungsstadt Osnabrück (KiBS) Ende September zum Luftballon-Wettbewerb eingeladen, und viele bunte Ballons hoben vom OSC-Gelände aus ab und ließen sich von einer lauen Brise in Richtung Norden tragen. Dann hieß es warten.

Gut 80 der an die Ballons geknoteten Karten waren in den nächsten Wochen gefunden und von überall her zurückgeschickt worden. Die glücklichen 25 kleinen Ballonfahrer, deren Karten die weitesten Strecken zurückgelegt hatten, erhielten nun im Klinikum am Finkenhügel ihre Gewinne vom Ärztlichen Direktor und KiBS-Mitinitiator Professor Martin Engelhardt. Freikarten für die Osnabrücker Bäder, Karten für die VfL-Kindertribüne, viele andere Gutscheine und Spielzeug hatte Dina Muchow von der KiBS liebevoll verpackt und altersgerecht zusammengestellt.

Ganz besonders weit flog der Ballon von Luna. Fast bis nach Hamburg hat er es geschafft und wurde dort gefunden und zurückgeschickt. Dabei hätte die Kleine fast gar nicht am Wettfliegen teilgenommen. „Ich war mit meiner Familie da“, berichtete sie. Eigentlich nehme sie nicht gern an Preisausschreiben und Wettbewerben teil, meinte Luna, als ihre kleine Schwester aber auch einen Luftballon steigen ließ, habe auch sie mitgemacht. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass der Ballon so weit fliegt“, staunte sie. Sie selbst sei noch nie in Hamburg gewesen.

Klaus Lang von der Bürgerstiftung Osnabrück, die ebenfalls zu den KiBS-Initiatoren gehört, freute sich über die tollen Ballonfahrten. „Ihr habt weite Strecken geschafft“, lobte er die Kinder. Und das nicht nur beim Wettbewerb. „Ihr habt alle bei der Kinder-Bewegungsstadt mitgemacht, und wenn man schnell laufen kann, kann man auch schnell denken.“

Die KiBS hat es sich zum Ziel gesetzt, die regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung von Mädchen und Jungen im Baby- und Kleinkindalter sowie in der Grundschulzeit zu fördern. Zu den Initiatoren gehören auch die Uni Osnabrück und das nifbe-Institut.

Ab dem Frühjahr werde es zusätzliche Bewegungsangebote in Stadt und Landkreis geben, versprach Lang.

Preisverleihung des KiBS-Luftballonwettbewerbs im Klinikum: Peter Teschendorf, Martin Engelhardt, Dina Muchow und Klaus Lang (hinten, von links) freuten sich mit den Gewinnern. Foto: Swaantje Hehmann

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 31.01.2018